view into the moor 

 

Schönheit im Unergründlichen.

Das Moor.

Leise Schauer des Unbehagens streifen uns zuweilen, führt unser Weg durch die fallenden Nebel einer frühen Dämmerung in die Weite der stillen Landschaft.

Heben wir den Blick berührt uns blassgelbes Licht.

Der Ruf des Vogels trägt einen besonderen, eigentümlichen Klang, durchdringend die feuchte Ebene. 

Leise wiegend die Halme der Gräser.

Entwurf von Einsamkeit.

Das sich wie unberührt darbietende Land vermag dem Betrachter einen Seufzer zu entlocken, erfüllt von Melancholie und Sehnsucht.

Jene Sehnsucht nach einem fernen Frieden im Inneren des Seins. eml

 

 


Silberner Vogel

 

Ein silberner Vogel fliegt über den herbstlichen See.

Ist er verschwunden,

so versucht die Oberfläche des Sees nicht,

das Bild des Vogels festzuhalten.

Huong Hai  1627-1715

 

Geradheit.

Unser Leben in Fülle. Schöpfen aus den tiefen Wassern der Erfahrung aller Zeit. Vergangenheit Gegenwart Zukunft. Vergangenheit wirft ihre Schatten, Zukunft eilt ihrem Sein voraus. Gegenwart unerfüllt.

Sie sind eins in jedem Augenblick.

Der Spiegel des Sees erinnert uns anzunehmen was ist.

Zu Verweilen in der Gegenwart unserer Zeit.

Ziehen zu lassen was war, zu vertrauen was sein mag.

Darin liegt unser Frieden. eml